Starke Schlussphase sichert den Erfolg
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Spielbericht der E-Jugend
Die gemischte E-Jugend der SG Stahl hat am Sonntag im heimischen Sportforum gegen den SV Langenweddingen mit 27:18 (13:12) gewonnen. Nach einem furiosen Start der Blütenstädter wurde die Partie zwischenzeitlich noch einmal eng, ehe der Blankenburger Nachwuchs zum Ende der zweiten Halbzeit Nervenstärke bewies und wieder das Kommando übernahm. Von Beginn an war zu sehen, dass die Harzer den Ton angeben wollten.
Bereits nach einer Minute eröffneten die Gastgeber den Torreigen zum 1:0. Über 3:1, 5:1 und 7:2 wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, weil die Blütenstädter mit viel Zug zum Tor agierten und ihre Chancen konsequent nutzten. Vor allem Fridtjof Landsmann prägte diese starke Phase, fand immer wieder Lücken und war von der gegnerischen Defensive nur schwer zu bremsen. Im Angriff setzten auch Leon Fritzsche, Felix Marzin und Mats Abel mit ihren Treffern wichtige Akzente, sodass die SG Stahl in der 16. Minute beruhigend mit 13:6 vorne lag. Zudem zeigte der Abwehrverbund um Klaus Semella, Emma Marquardt und Valentin Hass die gewohnt intensive Manndeckung und unterband viele Offensivaktionen des SVL schon im Ansatz.
Doch danach verlor das Heimteam etwas den Faden und Langenweddingen nutzte diese kurze Schwachephase entschlossen aus. Speziell gegen die Würfe von der 9-Meter-Linie fanden die Blankenburger zunächst keine passenden Mittel. Die Gäste holten so Tor um Tor auf und verkürzten mit einem 6:0-Lauf bis zur Pause auf 13:12. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es spannend. Zwar konnten sich die Blütenstädter kurzzeitig befreien und ihre Führung auf drei Tore ausbauen, doch der SVL hielt dagegen und blieb auf Tuchfühlung.
Beim Stand von 18:17 war die Partie endgültig wieder auf Messers Schneide. Das Trainierteam der Harzer reagierte umgehend mit einer Auszeit, nahm taktische Anpassungen vor und wies noch einmal eindrücklich auf die eigenen Stärken hin. Im Anschluss zeigten die Gastgeber dann eine beeindruckende Reaktion. Mit hoher Laufbereitschaft und Durchsetzungsvermögen im Angriff sowie einer kompakten Abwehr stellte die SG Stahl die Weichen endgültig auf Sieg.
Besonders Leon Fritzsche und Valentin Hass, die beide am Ende sieben Tore auf dem Konto hatten, drehten in den letzten Minuten richtig auf. So stand am Ende ein verdienter 27:18-Heimsieg für Blankenburg, der auf einem starken Beginn, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer überragenden Schlussphase beruhte. Mit dieser kämpferischen Leistung blickt man zuversichtlich auf das Harzderby in Thale und möchte die Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Serie weiter ausbauen.
Die SG Stahl spielte mit: Spott (TW), Hoffmann, Gierak (TW), V. Hass (7), Schulz, Abel (1), T. Hass, Fritzsche (7), Marquardt (2), Marzin (2), Köhler, Freudenberg, Landsmann (8), Witte, Semella
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