Blankenburg feiert Auswärtssieg in der Börde
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Spielbericht der E-Jugend
In einem spannenden Duell auf Augenhöhe setzte sich die Blankenburger E-Jugend am vergangenen Samstag mit 24:23 bei der HSG Börde durch. Bereits zur Pause lagen die Harzer mit 16:14 vorn und bewahrten auch in der hektischen Schlussphase einen kühlen Kopf. Zu Beginn präsentierte sich die SG Stahl hellwach und belohnte sich mit einer frühen Führung. Danach drehte die HSG jedoch das Spiel, nutzte einige unnötige Ballverluste der Gäste und zog auf 5:2 davon. Das Trainerteam der Blütenstädter reagierte mit einer Auszeit, stellte die Deckung um und fand die richtigen Worte.
Die Anpassungen zeigten Wirkung: die Defensive um Valentin Hass, Felix Marzin, Klaus Semella und Torhüter Jona Spott stand in der Folge wesentlich stabiler und ließ kaum noch etwas zu. Im Angriff überzeugten besonders Leon Fritzsche und Hanna Fischer immer wieder mit sehenswerten Aktionen. Mit ihrem leidenschaftlichen Auftritt hatten sich die Harzer nach rund 15 Minuten einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet, den die Gastgeber aber bis zur Pause noch auf 14:16 verkürzen konnten.
Nach dem Seitenwechsel kam die HSG Börde dann energisch aus der Kabine und übernahm mit einem 6:1-Lauf erneut die Führung. Beim Stand von 20:17 schienen die Gäste ins Hintertreffen zu geraten. Doch die Blankenburger bewiesen bemerkenswerte Moral und ließen sich, wie schon in der ersten Hälfte, vom Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Über die Treffer von Tim Köhler und Fridtjof Landsmann starteten die Blütenstädter eine beeindruckende Aufholjagd. Auch dank einer gut besetzten Bank konnte die SG Stahl das intensive Tempo bis zum Schluss aufrechterhalten und blieb in der entscheidenden Phase fokussiert.
In der letzten Minute behielten die Harzer schließlich die nötige Ruhe, verteidigten clever und brachten den vielumjubelten 24:23 Erfolg über die Zeit. Mit dem sechsten ungeschlagenen Spiel in Serie führt die junge Blankenburger Mannschaft ihre positive Entwicklung eindrucksvoll fort.
Die SG Stahl spielte mit: Spott (TW), Gierak (TW), V. Hass (1), Schulz, Abel, Witte, Fritzsche (12), Marquardt, Marzin, Köhler (2), Landsmann (4), Herdam, Fischer (5), Semella
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